Er nennt das Chaos auf der Werkbank „offene Projekte“. Das verdoppelt sofort die Produktivität auf dem Papier.

„Hast du die Glühbirne gewechselt?“ – „Ja.“ – „Warum ist es dunkel?“ – „Die Birne ist neu. Das Problem ist jetzt exklusiver.“

„Was machst du mit dem alten Handy?“ – „Als Reserve behalten.“ – „Für was?“ – „Für das nächste alte Handy.“

Ein Mann sagt beim Möbelaufbau: „Das passt schon.“ Das Möbel hört zu und entscheidet später.

„Warum guckst du Fußball mit Ton, wenn du selbst alles besser weißt?“ – „Damit der Kommentator auch etwas lernt.“

Er kauft ein Multitool. Seitdem hat er 18 Werkzeuge gleichzeitig nicht zur Hand.

„Hast du die Rechnung aufgehoben?“ – „Natürlich.“ – „Wo?“ – „Sicher.“

Ein Mann geht in den Keller, um eine Sache zu holen. Er kommt mit drei anderen zurück und ohne die Sache.

„Brauchst du Hilfe?“ – „Nein.“ – „Warum fluchst du?“ – „Ich kommuniziere mit dem Material.“

Er sortiert Schrauben nach „kenne ich“, „könnte wichtig sein“ und „auf keinen Fall wegwerfen“.

Ein Mann nimmt zum Grillen eine Stirnlampe mit. „Man weiß nie, wann aus Abendessen ein Projekt wird.“

„Warum misst du das dreimal?“ – „Damit ich dreimal denselben falschen Wert bestätigen kann.“

Er nennt seinen Werkzeugkeller „Forschung und Entwicklung“. Klingt besser als „ich finde nichts“.

„Wie lange dauert das?“ – „Eine halbe Stunde.“ Seine Frau stellt sicherheitshalber den Nachmittag frei.

Ein Mann sieht ein Schild „Selbstmontage“. Endlich ein Produkt, das seine Beziehung zur Anleitung versteht.

„Kannst du das wegwerfen?“ – „Noch nicht. Das Kabel könnte zu einem Gerät gehören, das wir seit 2009 nicht mehr haben.“

„Warum hast du den Karton aufgehoben?“ – „Der ist bestimmt noch wichtig.“ – „Wofür?“ – „Das erfährt man immer erst nach dem Wegwerfen.“

Ein Mann kauft einen Organizer für seine Schrauben. Danach sucht er den Organizer.

„Warum steht der Stuhl mitten im Zimmer?“ – „Temporär.“ – „Seit wann?“ – „Seit temporär angefangen hat.“

Er stellt die leere Verpackung zurück in den Kühlschrank. „Damit niemand unvorbereitet enttäuscht wird.“

„Du wolltest doch nur kurz in den Baumarkt.“ – „Ja. Der Baumarkt hatte andere Pläne.“

Ein Mann packt für drei Tage Urlaub sechs Ladekabel und zwei T-Shirts ein. Prioritäten müssen transportfähig sein.

„Was denkst du?“ – „Nichts.“ – „Wirklich nichts?“ – „Ich genieße gerade die seltene Systemruhe.“

Er kauft eine Smartwatch, damit sie ihm sagt, wann er aufstehen soll. Jetzt ignoriert er zwei Geräte.

„Hast du den Termin im Kalender?“ – „Ja.“ – „Welcher Tag?“ – „Der Kalender weiß es.“

„Warum hast du fünf Fernbedienungen?“ – „Damit mindestens eine nichts mit dem Gerät zu tun hat, das ich suche.“

Ein Mann findet den Schraubenzieher nicht und kauft einen neuen. Zu Hause legt er ihn neben die anderen sieben.

Ein Mann trägt alle Einkaufstüten in einem Gang. Nicht aus Effizienz – aus Prinzip.

„Ich bin gleich fertig“ ist keine Zeitangabe. Es ist ein männlicher Aggregatzustand.

„Ich brauche kein neues Hobby. Ich brauche mehr Platz für das Zubehör der alten.“

„Natürlich weiß ich, wo das Werkzeug liegt. Ich weiß nur nicht, an welchem Ort.“

„Ich brauche keine Anleitung. Ich brauche nur mehr Zeit, um herauszufinden, warum ich sie gebraucht hätte.“

Ein Mann geht wegen Kaffee in den Laden und kommt mit eine Taschenlampe zurück. „Ich war thematisch zumindest im Gebäude.“

Ein Mann geht wegen Milch in den Laden und kommt mit Grillzange zurück. „Ich war thematisch zumindest im Gebäude.“

„Du solltest nur Milch holen.“ – „Hab ich fast.“ – „Was ist in der Tüte?“ – „Grillzange. War im Angebot.“

Bahnsteig: „Gleis geändert.“ Er: „Dann ändere ich eben meine Persönlichkeit mit.“

Wanderkarte: „noch 8 km.“ Er: „Kilometer sind auch nur motivierte Meter.“

Parkhaus: „Ausfahrt.“ Er: „Ich wollte erst wissen, wie alle Etagen aussehen.“

Stadtplan: „Sie sind hier.“ Er: „Das ist schon mal die Hälfte der Information.“

„Willst du wirklich nicht fragen?“ – „Noch nicht. Solange ich navi ignorieren kann, ist es Abenteuer.“

Navi: „Bitte wenden.“ Er: „Ich prüfe nur, ob es eine zweite Meinung gibt.“

Er repariert den Koffer. Am Ende ist der Reißverschluss spannt. „Kein Fehler“, sagt er. „Kompressionssystem.“

Er repariert den Router. Am Ende ist alle Lämpchen blinken. „Kein Fehler“, sagt er. „digitale Weihnachtsbeleuchtung.“

Er repariert den Drucker. Am Ende ist das Papierfach offen. „Kein Fehler“, sagt er. „manuelle Cloud.“

„Ist der Gartenstuhl jetzt fertig?“ – „Technisch ja.“ – „Und eine Strebe schief?“ – „Das ist die nächste Version.“

Er repariert den Gartenstuhl. Am Ende ist eine Strebe schief. „Kein Fehler“, sagt er. „Ergonomiespielraum.“